Inhalt

Home » Was ist Podcasting?

In sieben Schritten zum eigenen Podcast

Kollektive Intelligenz stellt den ersten Digitalks Podcast her:

Die Stimme und die Technik zum Podcast kommt von Natalie Gross, Tontechnikerin und Werbesprecherin, die ersten Anleitungen und Einstellungen von Fabian Topfstedt, Susanne Mandl und Andreas Schabus, die letzten Hinweise & Tipps von Luca Hammer, Idee & Veröffentlichung von mir.

Im ersten von unseren Podcasts geht es um Digitalks, was es ist und wofür es ist.

[display_podcast]

Sieben Schritte zum eigenen Podcast

1. Vorbereitung der Technik

– Computer oder Laptop
– Mikrofon oder Headset
– Internetanschluss

2. Auswahl des Aufnahme- und Schnittprogramms

Audioeditoren gibt es viele, Audacity eignet sich für Apple OS X, Windows und Linux und ist kostenlos.

3. Podcast aufnehmen

Für den Start auf den Knopf mit dem roten Kreis klicken, für die Aufnahme in das Mikrofon sprechen, auf den Knopf mit dem Quadrat klicken, um zu beenden. Ihr könnt immer wieder Pausen machen, für jede Aufnahme wird eine neue Tonspur erstellt.

4. Podcast nachbearbeiten

Nach der Aufnahme am besten den kompletten Podcast anhören und bei Bedarf Pausen und Versprecher ausbessern. Um Ihren Podcast mit kleinen Einspielern oder Sound aufzulockern, eignet sich der QuickTime-Player gut.

5. Auswahl des Audioformates und der Export

Da der Podcast im Internet abgelegt wird, ist es wichtig, dass die Datei nicht zu groß wird. Zum einen für den Hörer, der sich die Datei runterlädt, aber auch eventuell für Ihren Hoster, bei dem Ihre Datei liegt. Je niedriger die Bitrate, desto kleiner die Datei – aber auch umso schlechter ist die Qualität. Ich empfehle als Dateityp MP3, da dies in den meisten Fällen unterstützt wird. MP3 ist eine Technik, die Audio-Daten reduziert und komprimiert.

6. Auswahl des Webhosters und das Veröffentlichen

Sie haben Ihren Podcast produziert, in eine MP3-Datei umgewandelt und müssen ihn nur noch ins Netz stellen – dafür benötigen Sie einen Webhoster. Kriterien um einen geeigneten Anbieter auszuwählen, sind der Speicherplatz, der Ihnen zur Verfügung gestellt wird, und der Traffic, der entsteht, wenn Ihre Podcasts heruntergeladen werden. Der Traffic wird am Anfang nicht hoch sein, doch wenn die Nachfrage nach Ihrem Podcast wächst, kann da einiges zusammenkommen.

PodHost ist ideal für den Einstieg ins Podcasting. PodHost bietet Ihnen pro Monat 30 MB Speicherplatz gratis an, das sind ca. 30 Minuten Podcast.

7. Einbauen in das eigene Blog

Am einfachsten wäre ein Link zum veröffentlichten Podcast, aber wie Luca auch sagt, das wäre nicht sehr elegant. Für den Fall, dass Sie eine eigene WordPress-Installation haben, bietet sich das Plugin podPress an. Für alle anderen Fälle erklärt Luca in seinem Beitrag genaueres.

Lesenswerte Links für das Produzieren von Podcasts
Podcasts hören, selbst produzieren und veröffentlichen
Produzieren von Podcasts im wiki.podcast.de
Ein älterer aber sehr ausführlicher Beitrag über das Making of podcasts

2 Kommentare »