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Was ist Web 2.0?

Sie glauben doch nicht, ich werde Ihnen hier eine Begriffserklärung abgeben, diese können Sie ja bei Wikipedia oder beim Blog web-zweinull nachlesen.

Ich erzähle Ihnen lieber eine Geschichte, eine renommierte Agentur ladet mich per Email zu Veranstaltungen, im Emailtext finde ich keinen externen Link zum Anklicken, ich kann mir weder die Website der Veranstaltung anschauen, noch die Location genauer ansehen, oder auf die Firmenwebsite verzweigen, um mehr Details zu holen, oder den Termin ins Outlook oder ähnliches exportieren, oder mich per Formular für die Veranstaltung anmelden. Dann mache ich die .pdf Einladung auf, mit der Hoffnung dort einen Link zu finden, den ich, auch wenn es mühsam ist, händisch eingeben könnte, leider nein, das wurde bei soviel Text einfach vergessen:-) Die Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation könnten wir hier natürlich noch erweitern.

Sollte ich die Initiative Digitalks ein wenig erweitern und alle PR- und Marketing Firmen zu unserer Veranstaltungsreihe einladen? Wenn wir verstehen wollen, was „web 2.0« ist, dann müssen wir anfangen, uns Gedanken darüber zu machen, wie wir mit unseren Zuhörer&innen, Leser&innen und Teilnehmer&innen kommunizieren wollen. Diese sind keine „Kunden“ mehr, sondern gleichberechtigte Geschäftspartner &innen.

Bei Digitalks könnten wir eigentlich ganz ohne den Begriff „web 2.0« auskommen. Wenn Sie mich fragen, was „web 2.0« ist, kann ich Ihnen sagen, es ist ein Sammelkasten für vieles, nur was hinein gehört, ist nicht genau definiert, lasst Raum für Interpretation. Anstatt zu diskutieren, was „web 2.0« ist und was es nicht ist, würde ich bevorzugen, alle Teile oder Produkte, die hineinfallen, beim Namen zu nennen, und von Blogs, Wikis, Podcasts, RSS-Feeds u.s.w. reden. Dann wird dieses Thema auch greifbar und leichter diskutierbar.

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