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Digitalks03: Lebt Secondlife oder nicht?

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Danke an Karola Riegler und Franz Pfluegl (das letzte Foto) für die Fotos von Digitalks03.

Juergen Hoebarth, Amir Esmann und Max Kossatz haben gemeinsam uns das Tor zu den virtuellen Welten geöffnet. 75 Interessierte haben der gestrigen Live-Session beigewohnt. Die 1,5 Stunden waren geballte Information über „Secondlife“ und „virtuelle Welten„.

Ich danke meinen Referenten für die kritische Auseinandersetzung mit Secondlife und virtuellen Welten und dafür, dass sie uns sehr viel von ihren Erfahrungen aus dem Alltag erzählt haben. Zwei Dinge haben leider gefehlt, Amir’s „Virtual Tourist“ auf Secondlife und Max’s WoW Video über einen gemeinsamen Kampf gegen ein anderes Team:-) Vielleicht kann ich diese Informationen nachreichen.

Es war sehr viel Wissen, aber dafür wenig Action. So wie es aussieht, geht das in Secondlife auch noch gar nicht. Die Technologie erlaubt keine sehr schnellen Abläufe, dadurch verlangsamt sich das natürliche Surfen. Alles baut so langsam auf (das hing NICHT mit unserer Internetverbindung zusammen), bis man von einem Ort zum anderen Ort kommt dauert es ja wirklich lang.

Für drei Dinge ist Secondlife gut:

  • wenn Sie 3D-Designer oder Programmierer sind, können Sie dort viel ausprobieren und lernen, haben immer adequate Ansprechpartner zu Diskutieren (meint Juergen)
  • wenn Sie Unterhaltung suchen und Spass haben wollen, können Sie dort immer Gleichgesinnte mit gemeinsamen Interessen finden, wenn es Ihnen mal beim Fernsehen zu fad wir, können Sie einen Abend lang im Secondlife surfen. Hier sind Sie nicht als passiver Zuschauer beteiligt, sondern Sie sind Teil des Geschehens und gestalten selber mit, was Sie erleben (meint Amir)
  • Secondlife und virtuelle Welten können ein Teil des realen Lebens werden, da hinter den Avataren eigentlich echte Menschen stehen, mit denen Sie gemeinsam viel erleben, teilen und mitfühlen können (meint Max, sein Vortrag von gestern hier)

Heute habe ich ein Barbapapa Buch für meine 2,5 jährige Tochter gekauft. Das war eigentlich meine virtuelle Welt, als ich ein Kind war. Damals baute ich ganze Städte, Landschaften und Häuser, erfand Geschichten über die einzelnen Figuren, die hatten regelrecht Lebensläufe (wie gestern Max auch erwähnte) und ganze Episoden von Erlebnissen. Hie und da machten auch Freundinnen mit, wir spielten stundenlang in der von uns kreierten Barbapapa-Welt. Es war faszinierend nur aus der einen Masse ganze Welten zu entwerfen und zu basteln.

Mit Secondlife ist nicht viel anders, hier kann ich genauso meine eigene Welt kreieren und in Kontakt mit anderen treten. So wie damals bei den Barbapapas, es geht um Spiel, Spass und Ausprobieren. Nur mit Secondlife ist derzeit etwas mühsam neue Dinge zu entwerfen und zu realisieren, als damals mit Papier und Buntstift Barbapapas herzustellen:-)

Das Video von den Präsentationen kommt nach dem Wochenende ins Netz und wird hier veröffentlicht. Die Videos zu Digitalks03 sind jetzt online.

Was hat Ihnen bei Digitalks besonders gut gefallen?

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