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Twitter ist wie Fernsehen am Handy

Auf Twitter schreiben registrierte User, was sie gerade machen, erleben, sehen, hören, denken, essen, wünschen, träumen und mehr.Twitter ermöglicht den Usern all ihre Eindrücke in kompakter Form in 140 Zeichen Länge (= tweets) zu erfassen und anderen weiterzuleiten. Draußen geht das Leben weiter und auf Twitter wird darüber gesprochen, diskutiert und dokumentiert.

Wenn Sie ins Twitter einsteigen, sehen Sie als Erstes nicht die Bewegtbilder wie im Fernsehen, sondern Sie sehen die Überschriften, die zu den Bewegtbildern führen. Sie erfahren, was heute auf der Welt los ist, was sich in Ihrem Umkreis tut, wie sich Ihre Freunde, Kollegen fühlen und befinden. Was gerade »angesagt« ist, welche Lokale, welche Events, welche Marken, welche Menschen.

Alles, was Sie dafür benötigen, ist ein Twitter Account. Registrierung ist einfach, Sie können sich entscheiden, ob Sie unter Ihrem eigenen Namen twittern möchten oder unter einem Pseudonym. Ein Profilbild und ein zwei Sätze über Ihre Person sind auch angebracht. Profilbild, wiederum, kann Ihr eigenes Foto sein oder ein ausgesuchtes Zeichen.

Nach der Registrierung kommt der Schritt »andere zu finden«, die Sie auf Twitter »verfolgen« (= follow) d.h. abonnieren möchten. Sie werden, so wie Sie auch entscheiden, welche Zeitungen Sie lesen, welche TV-Programme Sie anschauen und mit welchen Menschen Sie sich treffen, auf Twitter auch nach Ihren Vorlieben und Bedürfnissen entscheiden.

Registrierte User haben die Möglichkeit ihre Tweets entweder öffentlich zu schreiben, d.h. jede/r kann mitlesen, oder privat zu schreiben, dann können andere User die Tweets nur mit deren Zustimmung lesen.

Was können Sie von Twitter erwarten?

Menschen, die in ihrem Fachgebiet Vorreiter sind, können Sie abonnieren, und so ihre Nachrichten als Erster bekommen, noch bevor diese in Fernsehen oder Print ankommen. Sie können mit Ihren Freunden, Kollegen, Mitmenschen in Ihrem unmittelbaren Umkreis kommunizieren, über aktuelle Ereignisse diskutieren, Pläne schmieden, Geschehenes kommentieren. Sie können einfach für sich Ihre Gedanken aufschreiben, als digitale Gedächtnisstütze.

Alles, was Sie in Ihrem Profil aufschreiben, macht Ihren Stream aus. So, wie Sie schreiben und sich öffnen, machen Sie auf sich aufmerksam. Andere folgen Ihnen ganz von alleine. Was Sie schreiben und wie Sie Ihre Nachrichten formulieren, ist Ihnen überlassen. Wen Sie verfolgen und mit wem Sie kommunizieren, entscheiden auch Sie selber. Sie können jederzeit neue Menschen abonnieren, und andere von Ihren Kontakten entfernen, je nach Ihrem Informationsbedürfnis.

Wenn ich das nach der Werbung einer österreichischen Tageszeitung, die mir besonders gut gefällt, formuliere: »Twitter ist Abenteuer im Kopf«. Alles was Sie hören und lesen, bringt Sie auf neue Gedanken, auf neue Sichtweisen, Sie nehmen teil an Erlebnissen, die Sie selbst nicht erfahren würden.

Sie können an Twitter Texte schicken (web, sms, verschiedene Applikationen), Fotos (twitpic, twinkle, snapshot), Ihre Sprachnachrichten (twitsay, forvo) oder Videos (Youtube, 12seconds) schicken. Dadurch »broadcasten« Sie Ihr Tagesgeschehen in kleinen verdaulichen Häppchen und gewähren Einblick in Ihr Leben und Ihre Persönlichkeit.

Letztes Jahr um diese Zeit haben wir bei Digitalks »Blogs« vorgestellt, und gemeint: »Blogs sind Gespräche«. Jetzt stellen wir Ihnen Twitter vor, und sagen frei nach Nico Lumma, »Twitter sind kurze Gespräche«.

Nehmen Sie teil an diesen Gesprächen, klinken Sie sich ein ins Twitter. Twitter macht nichts anderes, als jede andere Plattform im Web 2.0 wie Flickr, Youtube, Facebook, XING, Qype… Twitter verbindet Menschen.

Links:

Mein Stream auf Twitter
18 Gründe gegen Twitter von Klaus Eck, PR Blogger
18 Gründe für Twitter von Hannes Offenbacher, Bessergehtsimmer
Wie Twitter die Gesellschaft verändert von Benedikt Köhler, viralmythen
Twitter in Plain English by common craft show

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