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Crowdsourcing einmal anders

von 19. M├Ąrz 2008 2 Kommentare

Derzeit werden im net.culture.space Werke ausgestellt, die erst entstehen, wenn Besucher diese ber├╝hren. Das in dem Sinne vollendete Werk erschaffen erst die BesucherInnen selbst.

Die Medienk├╝nstlerInnen Christa Sommerer (AT) und Laurent Mignonneau (FR) stellen die k├╝nstlerische Plattform f├╝r die Interaktion zwischen Besucher und den virtuellen Welten her und geben somit dem „k├╝nstlichen Leben“ Raum zur Entfaltung.

interactive_plant_growing_ncs.jpg

Die Interaktion der BesucherInnen mit den bereitgestellten Medien l├Ąsst jedes Mal ein neues „lebendes Werk“ entstehen, das nur solange am „Leben“ ist, bis der n├Ąchste Besucher interagiert.

lifewriter_ncs_ausstellung.jpg

Das Grundprinzip von „Crowdsourcing“ ist ja, eine bestimmte Aufgabe dem „crowd“ also einer gr├Â├čeren Ansammlung von Menschen zu ├╝berlassen. Dies geschieht hier in dem Fall dadurch, dass die Vollendung des Werkes erst durch den Betrachter / Beobachter (also crowd) m├Âglich wird.

Ein ganz konkretes Crowdsourcing Beispiel ist die ├╝berdimensionale Abbildung der 10.000 (ja zehntausend) Schafe die ein „Crowd“ im Auftrag vom K├╝nstler Aaron Koblin gefertigt hat. Er hatte seinen Auftrag in dem „Amazon.com Dienst Mechanical Turk“ aufgegeben. Mehr ├╝ber sein Werk erfahren Sie hier.

aaron_koblin_sheep1.jpg
AUSSTELLUNG IM NET.CULTURE.SPACE
THE SECRET LIFE OF … DAS LEBEN DER ALLT├äGLICHEN DINGE
ZU SEHEN VON 19. M├Ąrz bis 06. Mai 2008

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