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Ungeteilte Aufmerksamkeit fürs morgen/Teil3*

Wir sollen anfangen, Technologie dafür zu nutzen, uns zu vernetzen, um eine lebenswertere Welt zu schaffen. Dabei ist eines wichtig, dass wir die Welt immer mit unseren Augen betrachten und nicht durch die darüber gelagerte Technologie. Die Neugierde für Andersartige muss uns bei unseren Entdeckungen begleiten, nur so kommen wir in neue und andere Welten. Nur so sind wir bereit, uns mit Andersartigen zu befassen und uns dabei wohlzufühlen. Diese Gabe hilft uns dabei, die Möglichkeiten der vernetzten Welt wahrzunehmen. Bald leben wir in einer ganz anderen Welt, unsere Arbeitsweisen und Berufe ändern sich, die Medien und der Medienkonsum ändert sich. Da schreitet der Einsatz von neuen Technologien und neuen Medien mit rasendem Tempo voran, und wir können es nicht verhindern, dass sie in alle Bereiche unseres Lebens eindringen.

Wenn ich nur Menschen beim Autofahren beobachte, wie sie ohne Headset telefonieren, dann wird mir richtig übel, nach zehn Jahren Handynutzung sind wir noch immer nicht imstande, diese Kleinigkeit in unseren Alltag einzubauen. Die Veränderung beginnt im Kopf und nicht in der Technik, die wir in der Hand halten.

Unsere ungeteilte Aufmerksamkeit soll unseren Mitmenschen gelten. Schließlich leben wir auf dieser ersten Welt unter den echten Menschen. Im Leben kann alles passieren, Krankheiten, Unfälle, Verluste, nur diese echten Menschen fangen uns auf und helfen uns weiter. Gehen Sie zu den Menschen, die Sie lieben, und zeigen Sie ihnen, dass Sie für sie da sind, schenken Sie ihnen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Da wo menschliche Interaktion stattfindet, passiert auch Emotion und nur dann entsteht eine Beziehung. Virtuell funktioniert es genauso, es geht immer um die menschliche Interaktion. Das ist der Sinn des Lebens. Nur so haben wir eine Zukunft.

*Mein „Brief an die Zukunft“ wurde am 22./23. September im Standard-Karriereteil unter der von OMV finanzierten Rubrik „Freiraum für Zukunftsträume“ veröffentlicht. Hier ist der ganze Brief.

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